Einladung zur Tagung »Alltagsrassismus in Brandenburg«

Freitag, 21. Februar 2014

Bei Rassismus denken wir an Aufmärsche vor Flüchtlingsheimen, an brutale Gewaltattacken und Bedrohungen. Eine große Mehrheit in Brandenburg verurteilt solche Ausschreitungen. Aber wie sieht es aus, wenn wir nach Vorurteilen unter demokratisch gesinnten Bürgerinnen und Bürger oder in den Einrichtungen und Organisationen unserer Gesellschaft fragen?

Täglich erleben Menschen in Brandenburg, dass sie aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Sprache, Religion oder ihrer Herkunft ungleich behandelt werden. Alltagsrassismus ist von außen nicht immer sichtbar. Die Ausgrenzung erfolgt oft unterschwellig.

Die Tagung »Alltagsrassismus in Brandenburg« soll dazu beitragen, Formen von Rassismus sichtbar zu machen, um dagegen aktiv werden zu können. Gemeinsam mit Fachleuten aus der Wissenschaft, politischen VerantwortungsträgerInnen und Engagierten aus Vereinen und Initiativen wird diskutiert, wie Rassismus vermieden bzw. zurückgedrängt werden kann.

Vom Verein Opferperspektive liegt inzwischen die zweite Publikation zum Thema Alltagsrassismus in Potsdam, gefördert von der Landeshauptstadt Potsdam, vor. Auf dieser Tagung soll diese Broschüre mit dem Titel „Viele trauen sich nicht, die Dinge anzusprechen“ einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Wir laden Sie herzlich zu der Tagung am 26.März 2014 in das Hoffbauer Tagungshaus, Hermannswerder 23, 14473 Potsdam ein und freuen uns auf Ihr Kommen.

Eine Veranstaltung der Opferperspektive e.V., der Landeshauptstadt Potsdam, der Friedrich Ebert Stiftung und des Aktionsbündnisses gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit.
Anmeldungen werden ab sofort bis 21. März unter potsdam@fes.de oder per FAX 0331/280 3356 entgegengenommen.
Die Tagungsgebühr (inklusive Mittagessen und Getränke) beträgt 10,00 €. Das Aktionsbündnis übernimmt die Teilnehmergebühr für seine Mitglieder.

www.potsdam-bekennt-farbe.de
www.opferperspektive.de
www.fes.de
www.aktionsbündnis-brandenburg.de

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.