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Tagebuch des Rassismus

Aktuelles

Diskriminierende »Wohnfähigkeitsprüfung« von Flüchtlingen durch Stadt Potsdam vorerst ausgesetzt

Ende des Jahres 2013 setzte die Stadt Potsdam ein neues »Konzept zur Unterbringung in Wohnungen für asylsuchende und geduldete Personen« in Kraft. Dieses Verfahren bewertete die Antidiskriminierungsberatung Brandenburg als diskriminierend. Es wurde ein juristisches Gutachten in Auftrag geben, um die Grundrechtmäßigkeit zu prüfen. Dieses Gutachten bestätigt, dass die im Unterbringungskonzept vorgesehene sogenannte »Wohnfähigkeitsprüfung« im Sinne des Grundgesetzes diskriminierend und damit grundrechtswidrig ist.

Stellungnahme der Antidiskriminierungsberatung Brandenburg/Opferperspektive e.V. zum Landesintegrationskonzept 2014

Am 03. April 2014 wird der Landtag über die, von der Landesregierung vorgelegte, Neufassung des Landesintegrationskonzeptes beraten. An den Vordiskussionen zum Landesintegrationskonzept 2014 waren zivilgesellschaftliche Akteur_innen beteiligt. Es war nur möglich, Themen zu nennen. In die Ausgestaltung oder Verschriftlichung des Konzepts waren diese nicht mehr einbezogen. Auch den fertigen Entwurf bekamen sie nicht vorgelegt und konnten keinen Einfluss darauf nehmen.

Miserables Zeugnis für die Bundesrepublik Deutschland

Der fünfte ECRI Bericht des Europarates stellt Deutschland im Kampf gegen Rassismus ein denkbar miserables Zeugnis aus. Es gibt zwar positive Entwicklungen, aber die Mängelliste ist lang: rassistische Gewalt, Diskriminierung im Bildungssystem, schutzlose Opfer sowie untätige Behörden.

Der Antirassismusnovelle müssen Taten zum Schutz vor rassistischer Diskriminierung folgen - Beratungsstelle für Diskriminierungsbetroffene wird fünf Jahre alt

Jahre lang wurde Brandenburg mit Neonazis, No-go-areas und der Gefahr rechter Gewalt assoziiert. Heute gilt das Land mit dem Handlungskonzept »Tolerantes Brandenburg«, dem so genannten Brandenburger Weg, als Vorreiter im Kampf gegen Rechtsextremismus. Bundesweiter Vorreiter war Brandenburg auch, als im letzten Jahr der Schutz vor rassistischer Diskriminierung in die Landesverfassung eingeschrieben wurde. Ein »Brandenburger Weg«, diesen Schutz auch zu gewährleisten, ist allerdings noch nicht in Sicht.

Einladung zur Tagung »Alltagsrassismus in Brandenburg«

Die Tagung »Alltagsrassismus in Brandenburg« soll dazu beitragen, Formen von Rassismus sichtbar zu machen, um dagegen aktiv werden zu können. Gemeinsam mit Fachleuten aus der Wissenschaft, politischen VerantwortungsträgerInnen und Engagierten aus Vereinen und Initiativen wird diskutiert, wie Rassismus vermieden bzw. zurückgedrängt werden kann.

Wir laden Sie herzlich zu der Tagung am 26.März 2014 in das Hoffbauer Tagungshaus, Hermannswerder 23, 14473 Potsdam ein und freuen uns auf Ihr Kommen.

Antidiskriminierungsberatung in der Praxis

Pressemitteilung: Antidiskriminierungsberatung in der Praxis

advd stellt zum Tag der Menschenrechte eine neue Publikation zu Qualitätsstandards in der Antidiskriminierungsberatung vor.

„So lange Menschen sich alltäglich für ihr Menschenrecht auf Diskriminierungsfreiheit einsetzen müssen, ist es notwendig, niedrigschwellige Beratung und Unterstützung zu gewährleisten und das in angemessener Qualität“, kommentiert Birte Weiß, Vorständin des advd.

 

Den Worten Taten folgen lassen

Die Antidiskriminierungsberatung Brandenburg im Verein Opferperspektive begrüßt die Veränderung
der Landesverfassung und mahnt politische Konsequenzen an.

Geldinstitute verweigern Flüchtlingen die Eröffnung von Bankkonten

Immer wieder verweigern Geldinstitute Flüchtlingen die Eröffnung eines Bankkontos. Die Antidiskriminierungsberatung Brandenburg hat dazu dieses Hintergrundpapier verfasst. Dieses finden Sie im Anhang.

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